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Zentrum Ost









            AARE ZEITUNG, Dienstag, 20. Mai 2025  |  KW 21  |  16. Jahrgang  |  Schwarztorstrasse 26  |  3007 Bern  |  Inserateannahme: 031 301 09 71  |  www.bernernachrichten.ch


                             LERNWERK-                                 THOMAS                                   RAINER                                    SCHWEIZ IM
                             STATT OLTEN                               FUCHS                                    BENZ                                      FOKUS

                                    on
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                             Motivation ist ein                        Der Geschäftsfüh-                        Der Fricktaler Comic-                     Die grüne Nationalrä-
                                ti
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                             wichtiger Treiber für                     rer des BDS über das                     zeichner hat sein                         tin Katharina Prelicz-
                             eine Weiterbildung                        Referendum gegen                         Hobby zum Beruf ge-                       Huber diskutiert mit
                             und um nachhaltig                         die Verlängerung des                     macht und arbeitet                        Unternehmer Yannick
                             Kompetenzen zu ent-                       Mietvertrages für die                    seit 27 Jahren erfolg-                    Berner über die Juso-
                             wickeln.                                  Velostation in der                       reich in seinem Metier.                   Initiative.
                                                                       Welle7 in Bern.
                    SEITE 2                                   SEITE 5                                  SEITE 11                                 SEITE 13


                 «Inklusion ist                                                                                                                   von hochwertiger
                                                                                                                                                         Ankauf


                                                                                                                                                        Kleidung,
                   zurzeit noch                                                                                                                     auch Leder und


                                                                                                                                                  Kostüme, Schuhe,
                    eine Vision»                                                                                                                  Tel. 076 764 70 83
                                                                                                                                                    Handtaschen.




         Die Stiftung Denk an mich setzt sich seit über 50 Jahren für Fe-
         rien und Freizeitaktivitäten von Menschen mit Behinderungen
         ein. Für die Betroffenen sind Ausflüge und Ferien oft nicht er-
         schwinglich, da viele Zusatzleistungen erforderlich sind. Ge-
         schäftsführerin Sara Meyer gibt hier Einblick in die wertvolle
         Arbeit der Stiftung. Angesprochen wird auch unsere inklusive
         Gesellschaft, in der zwar allen Beteiligten die gleichen Rechte
         zustehen, es aber noch viel zu tun gibt.

         Die Stiftung Denk an mich unter-  das gesellschaftliche Miteinan-
         stützt seit über 50 Jahren Ferien  der und der Abbau von Barrie-                                                               Bild: zVg
         und Freizeitaktivitäten von Men-  ren in der Schweiz. Wir haben  Förderbereich Gruppenaktivitäten: Visual Surf – Erstmals in der Schweiz ein
         schen mit einer Behinderung.  drei Förderbereiche: Einzel-         Surfkurs in Gebärdensprache.
         Wie ist die Stiftung entstanden  hilfe, Gruppenaktivitäten und
         und wie hat sie sich in den letz-  Projekte. Dabei übernehmen  gendliche und Erwachsene mit  rungen sollen in allen Lebens-
         ten Jahren entwickelt?            wir die Mehrkosten, die auf-     Behinderungen nicht selbstver-    bereichen gleichberechtigt am
         Sara Meyer: Die Stiftung wurde  grund der Behinderungen ent-       ständlich am gesellschaftlichen  gesellschaftlichen Leben teilha-
         1968 von Jeannette und Martin  stehen, und fördern Inklusions-     Leben teilnehmen. Wie schafft  ben können. Es ist sehr wich-
         Plattner gegründet, die beide bei  projekte.                       hier Ihre Stiftung Abhilfe?       tig zu wissen, dass es sich dabei
         SRF arbeiteten und auch Radio-                                     Wir fördern die Teilhabe im  nicht um soziale Utopien han-
         sendungen moderierten. Sie  Wie würden Sie die Stiftung  Freizeitbereich. Nicht nur, weil  delt, sondern um Menschen-
         starteten eine grosse Sammel-     Denk an mich charakterisieren,  es  unserem  Stiftungszweck  rechte.
         aktion, um Kindern mit Behin-     respektive was macht sie bei  entspricht, sondern weil wir
         derungen, die damals in Alters-   den Spenderinnen und Spender  überzeugt  sind,  dass  hier  die  Was  sind  Grundvoraussetzun-
         heimen untergebracht waren,  so sympathisch?                       Grundlage für ein natürliches  gen für Inklusion?
         Sommerferien mit Gleichaltri-     Wir sind klein, nahbar und be-   Miteinander geschaffen werden  Zuerst braucht es Information.
         gen zu ermöglichen. Das tun wir  scheiden. Unsere Geschäfts-       kann. Wenn Menschen gemein-       In der Schweiz lebt rund ein
         bis heute, wenn auch unter an-    stelle setzt sich aus rund 5.5  sam Freizeit verbringen, entfal-   Fünftel der Bevölkerung mit Be-
         deren Prämissen.                  Vollzeitstellen zusammen und  len auch die Barrieren und Be-       hinderungen, das ist also keine
                                           prozessiert jährlich rund 2'500  rührungsängste.                   Nische. Dann braucht es die Er-
         Was sind heute die Hauptauf-      Gesuche mit einem Förderbei-                                       kenntnis, dass wir aktuell den
         gaben, respektive die drei Tätig-  trag von insgesamt drei bis fünf  Inklusion ist in aller Munde. Was  Ausschluss von Menschen mit
         keitsbereiche, der Stiftung Denk  Millionen Franken.               heisst das konkret und wie wird  Behinderungen als normal hin-
         an mich?                                                           Inklusion in der Schweizer Ge-    nehmen. Erst auf dieser Grund-
         Die  Hauptaufgabe  der Stiftung  Wir leben in einer hochmo-        sellschaft und im Alltag gelebt?  lage ist ein Umdenken und Han-
         ist die Förderung der Inklusion  dernen, digitalisierten Welt.  Inklusion ist zurzeit noch eine  deln möglich.
         im Freizeitbereich. Kernziel ist  Dennoch können Kinder, Ju-       Vision: Menschen mit Behinde-                  Fortsetzung Seite 3
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